September 2015

Guggentreffen Festung Königstein

Guggentreffen Festung Königstein 12.09.2015 Nach fast zehn Monaten Vorbereitungszeit war es am Sonnabendmorgen soweit, wir machten uns auf die Socken, um zusammen mit über 200 eingeladenen Guggenmusikern den Festungsberg zum Wackeln zu bringen.

An vier verschiedenen Spielorten konnte man nun den ganzen Nachmittag bis hinunter in die Täler von Elbe und Biela unsere schrägen Klänge vernehmen. Die Versorgung mit Getränken und Gulaschsuppe durch die Festung war perfekt organisiert und ebenso perfekt lief auch das Programm inklusive der ständigen Ortswechsel ab. Gegen 17.00 Uhr setzte dann eine Monstergugge den Schlußpunkt. Allein der Donner von 18 Pauken erinnerte etwas an den Kanonendonner des vorangegangenen Wochenendes, und Maid of Orleans, Tornero und Co. erzeugten irgendwie nicht nur bei uns Musikern, sondern auch beim zahlreich anwesenden Publikum automatisch eine Gänsehaut. Nachdem ein Teil von uns wieder abgereist war, wurde es aber immer noch nicht so richtig still auf dem Berg, denn etwa 80 Leute nutzten die einmalige Gelegenheit, auf der Festung zu übernachten, Wir gaben uns größte Mühe, die drei Fässer Freibier auch komplett zu Ende auszutrinken und darüber wurde es noch ein lustiger Abend, einschließlich einer kleinen Nachtwanderung zur Königsnase mit einigen wunderschönen Blicken auf die beleuchteten Orte unten im Elbtal. Der mit seinem Kopf unter dem Arm auf den Mauern wandelnde Geist Baron von Klettenbergs hatte aber offensichtlich Angst vor so vielen Leuten und so blieb es dabei, diese und andere Geistergeschichten einfach nur zu erzählen. Halb sechs morgens wurde- wie es sich gehört, wenn man in der ältesten deutschen Kaserne übernachtet- ordnungsgemäß mit Trillerpfeife und Kasernenmäßiger Aufforderung „Nachtruhe beenden und fertigmachen zum Frühsport...“ geweckt- worauf in den Kemenaten allgemeines Gemaule einsetzte. Etwa 25 Leute schafften es dennoch, den Sonnenaufgang über dem Elbtal anzusehen. 8.00 Uhr gabs noch ein ausgedehntes Frühstück mit reichlich Kaffee, den die meisten von uns auch dringend brauchten. Nachdem die Quartire geräumt waren und eine Gruppe von 30 Leuten die Gelegenheit zu einer abschließenden Führung durchs Gemäuer nutzte, übergaben wir gegen 12.00 Uhr die Kasernenschlüssel und machten uns mit vielen Eindrücken beladen auf den Heimweg, in der Absicht, 2017 das Ganze zu wiederholen. Wir danken noch einmal allen Teilnehmern- Überdosis, Gwärschläschor, Gaudimu, Tacktlos, Sauser-Guggis, Blablös und Spreeschepperern für ein wunderschönes Wochenende und freuen uns auf die nächste Runde.


































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